Ob Deutsche oder Migrant*innen , zu viele fallen auf nationalistische Problemlösungen oder Lügenpressegeschwafel herein

Strategien gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

Die AG Internationales der Grünen Essen lädt ein:

Aufmärsche und andere Aktionen sogenannter „besorgter Bürger“ aus dem Pegida-Umfeld sind  auch in unserer Stadt durch Namen wie „Essen gegen Politikwahnsinn“ oder „Carnaper Originale“ ein großes Problem. Wer unter den Parolen der AfD Deutschlands Politik weiter nach rechts verschieben will, findet viele Anhänger, unabhängig davon, ob die Flüchtlingszahlen zurückgehen oder nicht. Was sich hier aus Motiven wie Islamophobie, Fremdenangst oder einfach auf der Suche nach dem starken Mann zusammenfindet, kann den Zusammenhalt unserer Gesellschaft nachhaltig stören.

Auch Migrant*innen fallen auf nationalistische Problemlösungen herein

Allerdings sind diese rechten Volksbewegungen kein ausschließlich deutsches Problem. In Großstädten wie Essen oder Duisburg ist zu erkennen, dass  auch Migrant*innen  ebenso auf nationalistische Problemlösungen hereinfallen, wie es Deutsche tun.

Hier ist sicherlich der Konflikt zwischen Türken und Kurden das deutlichste Beispiel zu den Schwierigkeiten des Zusammenlebens in einigen Stadtquartieren oder auf deren Schulhöfen. So hatten zum Beispiel hier lebende Türken, die noch das Wahlrecht der alten Heimat nutzen konnten, in erheblich starkem Ausmaß die rechts-nationalistische AKP des Präsidenten Erdoğan gewählt.

Insgesamt scheint der globale Trend eher zum Nationalismus und Rechtspopulismus zu gehen, wie in Ungarn, Polen oder Frankreich und den USA.

Für das  Zusammenleben in unserer Stadt wird es wichtiger zu erkennen, was AfD; „besorgte Bürger*innen“ und nationalistische Migrant*innen trennt und was sie auch gemein haben. Wer sind diese Menschen, was für Ziele und Beweggründe haben diese scheinbar sehr verschiedenen Gruppen. Warum sind sie gefährlich und vor allem – was können wir dagegen tun?goenuel-blaue-jacke

Gönül Eğlence, Vorstandssprecherin des Grünen Kreisverbands leitet die Veranstaltung mit einem Vortrag ein. Do, 20.10.2016; 19:15Uhr; Grünes Zentrum, Kopstadtplatz 13.; 3. Etage

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