Flughafen Essen/Mülheim

Flughafen Essen/Mülheim

Konversion des Areals am Flughafen Essen/Mülheim

Potthoff: Das Land darf sich nicht aus der Verantwortung für eine städtebauliche Nachnutzung des Flughafengeländes ziehen

Ernst PotthoffAm 12. Juli soll der Essener Rat einem Vergleichsvorschlag zur Beendigung des Rechtsstreits der Städte Essen und Mülheim/Ruhr mit dem Land NRW zustimmen, das seinen Austritt aus der Flughafengesellschaft gerichtlich erstreiten wollte. Dazu erklärt Ernst Potthoff, Ratsherr der Grünen und Mitglied im Aufsichtsrat des Flughafens:
„Das Land NRW darf sich nicht aus der Verantwortung für eine städtebauliche Nachnutzung des Flughafengeländes ziehen. Über 50 Jahre lang wurden alle finanziellen Lasten des Flughafens zu jeweils einem Drittel vom Land, von Essen und Mülheim getragen. Aus dieser langjährigen Zusammenarbeit erwächst auch eine Verpflichtung des Landes NRW, die Städte Essen und Mülheim/Ruhr bei der Finanzierung einer Konversion des Flughafenareals zu unterstützen.
Wir stimmen der Übertragung der Anteile des Landes am Flughafen auf die Städte Essen und Mülheim unter folgenden Voraussetzungen zu: Die Verträge mit dem Luftschifffahrtunternehmen WDL müssen zum Jahr 2024 gekündigt werden und eine umweltverträgliche Nachnutzung mit einem Mix aus Gewerbe, Wohnen und Freiflächenerhalt muss ab dem Jahr 2024 beginnen.
Die Verpflichtungen gegenüber dem Aero-Club, dessen Nutzungsrechte zum Betrieb eines Hobbyflugbetriebes mit Segelflugzeugen und Motorsportflugzeugen bis 2034 bestehen, lassen sich auf einer reduzierten Teilfläche mit einer Rasenpiste einlösen.“

zum Vergleichsvorschlag

zum Antrag Masterplan Flughafen Essen/Mülheim

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