Werdener ÖPNV-Verbindungen zwischen Velbert und Bredeney dürfen nicht verschlechtert werden.

Geplante Änderungen bei Buslinien im Bezirk 9

Licht und Schatten beim Entwurf des Nahverkehrsplans

Am 31. Januar 2017 befasst sich die Bezirksvertretung IX mit den Vorschlägen der Verwaltung zur Fortschreibung des Essener Nahverkehrsplans. Dazu erklärt Anna Leipprand, Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bezirksvertretung IX:

„Der Entwurf des Nahverkehrsplans bietet aus Sicht der Grünen Licht und Schatten für den Stadtbezirk IX. Die Einführung des Ortsbusses Werden stellt einen großen Gewinn zur Erschließung der Wohngebiete in Werden, Fischlaken und Heidhausen dar. Mit dieser Ringbuslinie erfüllt sich eine langjährige Forderung der Grünen. Wir sind froh, dass nun –  entgegen vorhergehender Planungen, die einen 30-Minuten-Takt vorsahen – ein 20-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit kommen soll. Dieser Takt ist essentiell für eine Anbindung an den 20-Minuten-Takt der S-Bahn. Damit die Ruhrlandklinik erreichbar bleibt, sollten allerdings Lösungen gefunden werden, zum Beispiel die Einrichtung eines Anruf-Sammeltaxi-Systems.

Taktausdünnung der Buslinie 169 ist inakzeptabel

Inakzeptabel ist aus Sicht der Grünen hingegen die geplante Taktausdünnung bei der Buslinie 169 an Samstagen und Sonntagen. Diese Linie stellt die wichtigste ÖPNV-Verbindung zwischen Velbert und Bredeney dar und trägt wesentlich zu einem leistungsfähigen und attraktiven Mobilitätsangebot auch für Bürgerinnen und Bürger ohne eigenen PKW bei. Die geplante Umstellung von einem 15-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt darf deshalb nicht erfolgen.

Neuausrichtung für die SeeLinie 181 gefordert

Für die bislang relativ schwach genutzte SeeLinie 181 schlagen die Grünen eine Neuausrichtung vor. Eine Wiederbelebung kann gelingen, wenn die Verbindung verkürzt wird auf die Strecke zwischen Stadtwald und Werden und der Seaside Beach direkt angefahren wird. Außerdem sollte eine Haltestelle an der beliebten Ausflugsgaststätte an der Kluse eingerichtet werden. Die Streichung dieser Freizeitlinie passt nicht ins Grüne-Hauptstadt-Jahr, wo wir am Seaside Beach Baldeney in diesem Jahr eine Badestelle eröffnen und das Wandern durch den neuen Baldeneysee-Steig fördern wollen. Diese Linie stellt auch die einzige barrierefreie Nahverkehrsverbindung zum Regatta-Turm dar.“

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld