Die frühere Grundschule in Kupferdreh Dilldorf braucht nachhaltige Sanierung und Farbe, hat aber sicher Potential.

Grundschulsituation in Kupferdreh

Wiederbelebung des Grundschulstandortes Oslenderstraße wäre gute Entscheidung

Am 12.4.2018 befasste sich der Bau- und Verkehrsausschuss der Stadt Essen mit der Reaktivierung des ehemaligen Grundschulstandortes Oslenderstraße 36b. Die Stadtverwaltung plant eine Generalsanierung des Gebäudes der ehemaligen Dilldorfschule für 4,4 Mio. Euro. Die Schule soll als einzügige Dependance der Hinsbeckschule genutzt werden. Außerdem möchte die Verwaltung die Planungen einer Standorterweiterung an der Hinsbeckschule bzw. an der Josefschule einstellen. Leider hatten in dieser Sitzung, wie bereits vorher im Schulausschuss, die Mehrheitsparteien SPD und CDU noch Beratunsgbedarf angemeldet und wollten keien Entscheidung.

Dazu erklärt Angelika Gabriel-Meier, Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bezirksvertretung 8:

„Die Wiederbelebung des Grundschulstandortes Oslenderstraße wäre eine gute Entscheidung. Damit erhalten auch die Kinder aus Dilldorf ein ortsnahes Schulangebot. Wir sehen hier nur den Bedarf für eine einzügige Schule, was den Ausbauplänen der Verwaltung entspricht. Es ist für uns nachvollziehbar, dass Erweiterungsbauten an der Hinsbeckschule bzw. an der Josefschule aus räumlichen und finanziellen Gründen nicht in Frage kommen.

Wir unterstützen auch das Vorhaben, den Standort Oslenderstraße der städtische Gemeinschaftsgrundschule Hinsbeckschule und nicht der katholischen Bekenntnisschule Josefschule zuzuordnen. Denn dies sorgt für größere Chancengleichheit.

Die Einrichtung einer Grundschule am Standort des Mineralienmuseums lehnen wir ab. Das beliebte Mineralienmuseum muss unbedingt an dieser Stelle erhalten werden.“

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