Test des Radschnellweges Ruhr mit Matthias Gastel (MdB, Grüne)

Der Radschnellweg Ruhr hat seit seiner Eröffnung bundesweite Ausstrahlung als innovatives Verkehrsprojekt für Deutschland. Der RS 1 macht den gesunden und ökologischen Umstieg auf das Rad auch im Alltagsradverkehr attraktiv. Radschnellwege werden in Ballungsgebieten künftig wichtiger Bestandteil einer zeitgemäßen Verkehrsinfrastruktur sein.
Der bahnpolitische Sprecher der GRÜNEN Bundestagsfraktion Matthias Gastel hat sich gestern auf Einladung der Essener GRÜNEN von der Innovationskraft des ersten Radschnellwegs in Deutschland zwischen Essen und Mülheim/Ruhr persönlich ein Bild gemacht.

RS 1:  Verbindung ohne Stopps und Wartezeiten

RS1 BefahrungBegleitet wurde er von RVR-Planungsdezernent Martin Tönnes, GRÜNEN Kommunalpolitikern aus Essen und Mülheim sowie dem Essener ADFC-Vorsitzenden Jörg Brinkmann. Mathias Gastel zeigte sich begeistert von der Qualität der schnellen Verbindung, die ohne Stopps und Wartezeiten auf dem RS 1 möglich sind. Er hob die besondere Verantwortung des Bundes bei der Finanzierung von Radschnellwegen heraus. Gestützt wird dies auch durch eine aktuelle Studie von Prof. Stefan Klinski im Auftrag der Bundestagsfraktion der GRÜNEN, die Gastel mitgebracht hatte. Dazu erklärte Gastel: „Die Studie belegt, dass der Bund im Rahmen seiner verfassungsrechtlichen Möglichkeiten eine Finanzierung von Radschnellwegen übernehmen kann. Immerhin wird dies im Vorwort des neuen Bundesverkehrswegeplans auch abstrakt anerkannt. Bislang fehlt aber noch eine konkrete Zusage für Projektfinanzierungen durch die Bundesregierung.“

Detailplanung bereits in 10 Kommunen

Martin Tönnes als Planungsdezernent des Regionalverbandes Ruhr erläuterte, dass in allen zehn beteiligten Kommunen mit Hochdruck die Detailplanung zur Ausführung der weiteren Abschnitte des Radschellweges Ruhr in Arbeit ist. Insbesondere beim Weiterbau vom Universitätsviertel in Richtung Gelsenkirchen sind mit Blick auf das noch in Betrieb befindliche Anschlussgleis der Firma Goldschmidt und bei der städtebaulichen Integration und Anbindung des Eltingviertels noch Lösungen erforderlich. Er zeigte sich aber optimistisch, dass der Bau der kompletten 101 Kilometer langen Strecke zwischen Duisburg und Hamm richtig Fahrt aufnehmen wird und zum 100 Jährigen Geburtstag des RVR im Jahr 2020 fertig werden könnte.

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