Steigende Unfallzahlen alarmierend: Offensive für attraktiven und sicheren Radverkehr in Essen überfällig! 

Kai Gehring, Mitglied im Bundestag und Vorsitzender der GRÜNEN in Essen erklärt:

“Das Fahrrad liegt seit Jahren im Trend und ist gerade in Metropolen wie Essen ein wesentlicher Baustein im Mobilitätsmix der Zukunft. Ein Drittel aller Haushalte in deutschen Großstädten besitzt als Verkehrsmittel ausschließlich Fahrräder. Immer mehr Essenerinnen und Essener nutzen ihr Rad in unserer “Grünen Hauptstadt” täglich.

297 Radverkehrsunfälle allein im ersten Halbjahr 2017 laut Polizeistatistik beunruhigen und zeigen den dringenden Handlungsbedarf. Steigende Unfallzahlen sind erschreckend und erfordern ein beherztes Handeln von Ratsmehrheit, Oberbürgermeister, Verwaltung und Polizei. Risiken des Fahrradfahrens müssen runter – Attraktivität, Prävention und Sicherheit spürbar rauf.

Die einseitige jahrzehntelange Autovorrang-Politik in Essen muss endlich zugunsten eines modernen Mobilitätsmixes geändert werden. Ob per Bike, Bus, Bahn, Fuß oder PKW: Alle Verkehrsteilnehmer haben ein Recht auf Mobilität und müssen sich überall in Essen sicher bewegen und begegnen können. Daher brauchen wir unverzüglich eine systematische Entschärfung von Risiko-Orten für Fahrradfahrer und eine ernsthafte Offensive für attraktiven und sicheren Radverkehr. Es braucht hier schnelle und nachhaltige Erfolge mehr Fahrradfreundlichkeit – daher: jetzt in Essen mehr Oslo und Münster wagen!

Die Grüne Hauptstadt hat sich zum Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil bis 2035 auf 25% aller Wege in Essen zu steigern. Um den Wünschen der Menschen und Zielen der Grünen Hauptstadt zu entsprechen, muss die Stadt noch in diesem Jahr konkrete und deutliche Weichen für attraktiveren und sicheren Radverkehr stellen.“

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