Pressemitteilung zum gemeinsamen Gespräch der Partei- und Fraktionsvorsitzenden von CDU und Grünen mit dem Gesundheitsdezernenten der Stadt Essen, Herrn Peter Renzel

Die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen und CDU in Essen haben in einem gemeinsamen Gespräch mit dem Gesundheitsdezernenten der Stadt Essen die Maßnahmen erörtert, die die Stadt Essen angesichts der aktuellen Diskussion zu erhöhten Inzidenzzahlen in Wohnvierteln mit größerer Armut und höherer Bevölkerungsdichte plant.

Grüne und CDU begrüßen, dass auch in Essen das Augenmerk bei der Pandemiebekämpfung darauf gelegt wird, welche Menschen in unserer Stadt besonderen Infektionsrisiken ausgesetzt sind. Hierbei zählen Armut, beengte Wohnverhältnisseund das Arbeiten in Berufen, die nicht im Homeoffice ausgeübt werden können, sowie ein schlechterer Zugang zu Angeboten der Gesundheitsversorgung zu den Hauptrisikofaktoren für eine hohe Coronainzidenz. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Menschen in solchen Lebensumstände eine Zuwanderungsgeschichte haben oder nicht. Gleichwohl leben auch in Essen Menschen, die eine sprachliche Barriere beim Zugang zu zentralen Informationen in der Corona-Pandemie oder auch der Impfkampagne haben. Dies differenziert zu analysieren, darüber sind sich die Kooperationspartner CDU und Grüne einig, ist notwendig und beinhaltet keine Schuldzuweisung an bestimmte Bevölkerungsgruppen. Die Grünen weisen darauf hin, dass sie zuletzt vor allem vor zu einfacher Methodik bei dieser Analyse gewarnt und zu keinem Zeitpunkt dem Gesundheitsdezernenten oder der Stadtverwaltung ein rassistisches Vorgehen unterstellt haben.

Die Stadt Essen reagiert bereits auf diese Situation, indem über verschiedene Kanäle die erforderlichen Informationen auch in Stadtteile gebracht werden, die eine besonders hohe Inzidenz aufweisen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den bereits vorhandenen Strukturen vor Ort, die die Menschen vor Ort erreichen und Informationen auch in verschiedenen Sprachen an die Bürgerinnen und Bürger bringen. Es wird zudem dafür geworben, das Testangebot, das inzwischen auch in Vierteln mit prekären Lebensverhältnissen ausreichend vorhanden ist, bekannter zu machen und zu nutzen. Grüne und CDU begrüßen dies ausdrücklich.

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