Bündnis 90/DIE GRÜNEN Essen und Kai Gehring MdB: Gegen jede Form des Antisemitismus eintreten

„Die anti-israelischen Demonstrationen zeigen, dass die Terrorangriffe der Hamas auch bei uns vor Ort Hass schüren. Es ist wichtig, dass wir die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten, aber auch die anti-israelischen Demonstrationen in Deutschland, im Bundestag debattieren und klar machen, dass wir an der Seite unserer jüdischen Freundinnen und Freunde stehen”, so der grüne Bundestagsabgeordnete Kai Gehring aus Essen.

Die Stadt Essen ist Partnerstadt von Tel Aviv, eine Stadt, die ebenfalls von Raketeneinsätzen betroffen ist. Bündnis 90/DIE GRÜNEN Essen stehen zur Deutsch-Israelischen Freundschaft. „Wir hoffen auf eine baldige Waffenruhe und auf eine beidseitige demokratische Annäherung. Den sich momentan in Wort und Tat manifestierenden Antisemitismus verurteilen wir aufs Schärfste“, so Vorstandssprecherin Anna-Lena Winkler. Bündnis 90/DIE GRÜNEN Essen ständen selbstverständlich an der Seite der Jüdischen Gemeinden, die in den letzten Tagen erneut und verstärkt mit antisemitischen Attacken konfrontiert wurden. „Unsere Hoffnung richtet sich darauf, dass demokratische Kräfte zu einer Beruhigung der Situation beitragen können. Als Grüne Essen sind wir besorgt um die Auswirkungen des Konflikts auf unsere Bürger*innen“, so Winkler weiter.

„Wir dürfen nicht zulassen, dass der Konflikt in Israel und Gaza unsere Essener Stadtgesellschaft entzweit. Eine baldige friedliche und demokratische Lösung ist daher in unser aller Interesse. Die Religionsfreiheit ist in Deutschland ein hohes Gut, das wir gegen Anfeindungen aus allen Richtungen verteidigen müssen. Der interreligiöse Dialog muss daher stärker wiegen als polarisierende Vereinnahmungen“, ergänzt Vorstandssprecher Markus Ausetz.

„In diesen schwierigen Zeiten ist es um so wichtiger, dass wir als Gesellschaft weiter klar zur Deutsch-Israelischen Freundschaft stehen und jede antisemitische Straftat mit der vollen Härte des Rechtsstaates verfolgen. Antisemitische Tendenzen dürfen nicht geduldet werden”, so Kai Gehring.

„Wichtig ist in den Essener Jugend- und Bildungseinrichtungen mehr über den Nahost-Konflikt zu informieren und gegen antisemitische Ressentiments einzutreten. Das Selbstverteidigungsrecht Israels gehört nicht nur aus historischen Gründen zur deutschen Staatsräson”, so Gehring. Essener Synagogen sowie jüdische Einrichtungen in Essen müssen weiter und besser geschützt werden.

„Mehrmals war ich als Parlamentarier in den letzten Jahren dienstlich in Tel Aviv, weil unsere Essener Partnerstadt nicht nur eine liberale und vielfältige, sondern deshalb auch innovative Metropole ist, mit der es zahlreiche erfolgreiche deutsch-israelische Forschungs- und Wissenschaftskooperationen gibt. Darüber hinaus erlebe ich im „Internationalen Parlamentsstipendium des Deutschen Bundestages“ (IPS), das ich für meine Fraktion mitbetreue, immer wieder aufgeschlossene, weltoffene junge Israelis und Palästinenser*innen, die unsere Arbeit im Bundestag bereichern. Viele, vor allen aus der jungen Generation, sehnen sich nach einer friedlichen Zukunft.“

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