Bildung- und Teilhabe

Initiative zur Erhöhung der Teilhabequote von sozialen und kulturellen BuT-Leistungen

Fraktionen von CDU und Grünen:

Initiative zur Erhöhung der Teilhabequote von sozialen und kulturellen BuT-Leistungen

Pressemitteilung

Zu ihrem in der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Integration eingebrachten Antrag nimmt die Gestaltungskoalition von CDU und Grünen wie folgt Stellung:

 

Sandra Schumacher, sozialpolitische Sprecherin der Grünen:

„Das Bildungs- und Teilhabepaket ist ein wichtiges Mittel, um Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu verbessern. Im Bereich der Lernförderung unterstützen wir in Essen bereits sehr viele Kinder. Bei den sozio-kulturellen Leistungen erreichen wir allerdings nur eines von zehn anspruchsberechtigten Kindern. Andere Kommunen zeigen, dass die Teilhabequote z.B. mit einer Bildungskarte auf über 80 Prozent gesteigert werden konnte. Eine hohe Inanspruchnahme muss auch unser Ziel für Essen sein, denn die Entwicklung unserer Kinder zu selbstbewussten und starken Persönlichkeiten passiert nicht nur in der Schule, sondern auch im Sportverein oder in der Musikschule. Alle Kinder in Essen haben die gleichen Zukunftschancen verdient — unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern.“

Dirk Kalweit, stellvertretender Vorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:

„In der Vergangenheit haben wir in Essen bereits sehr viel im Bereich der Lernförderung an Schulen mit Hilfe des Bildungs- und Teilhabepaketes erreicht Mit der Essener Organisation der Lernförderung haben wir die wichtige Zusammenarbeit der Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit mit dem Schulsystem etabliert. Bildung und Schule ist mehr als Lernen. Durch unsere Antragsinitiative sollen diese Erfolge auch vermehrt im sozialen sowie im kulturellen Bereich erreicht werden. Wir werden die Verwaltung beauftragen darzulegen, welche Maßnahmen hierzu geeignet sind. Hierbei soll u.a. auch geprüft werden, ob bestehende Angebote für Kinder und Jugendliche durch neue Konzepte niederschwelliger und transparenter gestaltet werden können.“

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