Wenn Essen nicht genug für die Kindertagespflege in unserer Stadt tut, muss der Oberbürgermeister unseren Nachwuchs eben selbst im Rathaus betreuen.

Qualitativer Ausbau der Kindertagespflege

Krusenbaum: Fachkräftemangel erfordert Verbesserung der Rahmenbedingungen

Um die bestehende Mangelsituation im Bereich der Kindertagespflege in den Griff zu bekommen, sind nicht nur tausende neue Plätze bereit zu stellen. Auch der akute Personalmangel ist ein bedeutender Teil des Problems. Die jugendpolitische Sprecherin der Fraktion, Irmgard Krusenbaum, erklärt hierzu:
„Es reicht nicht aus, die städtischen Bemühungen beim Bau neuer Einrichtungen zu verstärken. Wir müssen gleichzeitig die Rahmenbedingungen der Kindertagespflege und die Arbeitsbedingungen der pädagogischen Fachkräfte verbessern, um dem Personalmangel entgegen zu wirken. Im Rahmen der Haushaltsverabschiedung am kommenden Mittwoch hat die Ratsfraktion der Grünen deshalb die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für entsprechende zusätzliche Maßnahmen in Höhe von jährlich einer Million Euro beantragt. Diese Forderung entspricht einem einstimmigen Ratsbeschluss vom Mai dieses Jahres, dessen Umsetzung jedoch für das Jahr 2020 unter den Vorbehalt der Finanzierbarkeit gestellt worden war. Im vorliegenden Haushaltsplan-Entwurf sind jedoch keinerlei Mittel für den qualitativen Ausbau der Kindertagespflege mehr vorgesehen. Angesichts des festgestellten Betreuungsbedarfs einerseits und der fehlenden Betreuungsplätze und pädagogischen Fachkräfte andererseits kann auf die Umsetzung der Maßnahmen auf keinen Fall verzichtet werden.“

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