Fashion Revolution

Über Mode und die Möglichkeiten, für mehr Fairness und Nachhaltigkeit einzustehen.

 

Seit nun sechs Jahren gedenken Menschen am 24. April beim Fashion Revolution Day dem schrecklichen Einsturz der Rana-Plaza-Textilfabrik in Bangladesch. Für einen bewussteren Konsum und für ein Bewusstsein über die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie wollen wir einstehen.
Wir glauben, dass in der Textil- und Modeindustrie eine ganze Menge ganz schön falsch läuft. Und wenn wir ganz ehrlich sind, wissen das die meisten von uns. Daher möchten wir unser Augenmerk nicht alleine auf die zum Teil unmenschlichen Zustände richten, sondern auf zwei möglicherweise weniger bekannte Fakten richten.

1. Es ist, toll, wenn du bereit bist, mehr Geld für besser produzierte Mode auszugeben! Aber: Nur weil dein T-Shirt nicht 4€ sondern 40€ kostet, heißt das nicht, dass die Arbeitsbedingungen auch besser sind. Auch bei großen und bekannten Marken ist es nötig, sich über die jeweiligen Bedingungen zu informieren, denn häufig bezahlst du nicht viel mehr als den Namen der Marke.

2. Es ist so einfach, es besser zu machen! Faire Mode ist längst keine Nische mehr, und du musst nicht mehr nach Berlin fahren, um dann doch nur Batik-Shirts zu bekommen. Deswegen wollen wir den Tag heute nutzen, um dir unsere persönlichen Lieblingsorte für die kleinen Stücke Fashion Revolution in Essen zu zeigen:

Second Hand Läden – Gebrauchtes kaufen wir noch lieber als fair produziertes Neues! Und davon gibt es in Essen mittlerweile eine ganze Menge verschiedene: Brecki’s Damenmode (mittlerweile auf der Rüttenscheider Straße) bietet eine große Auswahl für unterschiedliche Geschmäcker, genauso der Oxfam-Shop in der Innenstadt (hier gibt es nicht nur Mode, sondern auch eine kleine Auswahl an Geschirr, Spielen, Büchern u.v.m.). Die Haltestelle Moltkestraße (Linien 101, 105, 106) ist ein kleines Second-Hand-Paradies! Unsere – sehr unterschiedlichen – Favoriten: Positiv Second Hand mit einer riesigen Auswahl an Jeans und ausgefallener Vintage-Mode (ein Muss in jedem Winter: übergroße Kuscheljacken) und Come In mit der etwas klassisch-eleganteren Ausrichtung. Hier findet man schnell die Bluse oder das Kleid für den schickeren Anlass, aber die ganz normale Hose für den Alltag.

Natürlich gibt es noch viel mehr Second-Hand-Läden (z.B. auch Diakonieläden etc.) im gesamten Essener Stadtgebiet. Schau doch einfach mal, was du in deiner Nachbarschaft findest! Richtige Schnäppchen machst du auf Flohmärkten, die z.B. regelmäßig in der Grugahalle oder der Weststadthalle stattfinden. Wenn du selber auch noch Klamotten hast, die du nicht mehr trägst, umso besser – vielleicht freut sich ja jemand anders? Probier doch mal eine Kleidertauschparty! Und wenn du gebraucht dann doch mal nirgendwo fündig wirst: Fair und ökologisch produzierte Mode findest du außerdem bei Native Souls mitten in der Innenstadt.

Vielleicht hast du ja noch ein paar grandiose Tipps für uns?
Schreib uns gerne!

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