Unsere Kandidat*innen

Mit der 27-jährigen Hannah Berg und dem 19-jährigen Silas Haake haben die Jungen Grünen auf ihrer Mitgliederversammlung am 18. Februar ein junggrünes Spitzenduo ins Rennen um die grüne Liste geschickt.
Bei der Aufstellung der Ratsreserveliste des Essener Kreisverbands von Bündnis 90 / Die Grünen und bei der Wahl der  grünen Direktkandidat*innen konnten sich die Beiden gegen ihre Mitbewerber*innen behaupten.

Platz 9 und Platz 16 für junggrünes Spitzenduo:

Hannah und Silas freuen sich über das starke Ergebnis und das Vertrauen, das ihnen mit der Wahl auf aussichtsreiche Listenplätze entgegen gebracht wurde. Die beiden sind mit dem Votum der Jungen Grünen als

junggrünes Spitzenduo ins Rennen gegangen. Nun betonen sie: „Gemeinsam kämpfen wir auf dieser Liste und in der kommenden grünen Ratsfraktion für eine mutigere, zukunftsgewandte Politik. Vor allem junge Stimmen waren bislang zu wenig im Essener Stadtrat vertreten. Das wird sich jetzt ändern.“

Hannah Berg ist 27 und von Beruf Psychologin. Seit drei Jahren ist sie bei den Jungen Grünen aktiv.

Silas ist 19 Jahre alt und studiert in Essen Lehramt. Seit zwei Jahren ist er bei den Jungen Grünen aktiv.

Mit Platz 9 schaffte Hannah den Sprung unter die ersten 10, mit Platz 16 gelang Silas die Wahl unter die ersten 20. Die WAZ berichtete in einem Artikel über die „Verjüngung“ der Grünen – wies aber auch darauf hin, dass eine Verjüngung eher auf Seite der Frauen stattfand.
In ihren Reden gaben sich die Zwei kämpferisch und auch ein bisschen selbstkritisch. So betonte Hannah ihr Anliegen, dass die Essener Grünen eine vielfältigere Partei werden: „Noch immer sind wir sehr akademisch geprägt. Zwar stehen wir Grüne für eine Politik, die sich an alle Menschen richtet und kämpfen für eine bessere Sozial- und Teilhabepolitik. Trotzdem schaffen wir es leider oft noch nicht, Menschen ohne Hochschulabschluss miteinzubeziehen und in die Mitte unserer Partei zu rücken.“
Ähnlich sieht es auch Silas, der vor allem mehr junge Menschen miteinbeziehen möchte in grüne Politik: „Nur, wenn wir die Jugendlichen miteinbeziehen am politischen Geschehen, können wir von einer Politik für Alle sprechen. Zu oft werden die Belange junger Menschen vergessen. Wir wollen ihnen wieder mehr Raum geben und nicht nur für sie, sondern mit ihnen die Zukunft gestalten.“

Auch bei der Wahl der Direktkandidat*innen konnten sich die beiden durchsetzen: So tritt Hannah am 13.  September im Südviertel- & Südostviertel als Direktkandidatin an. Silas ist Direktkandidat für die Stadtteile Ostviertel, Südostviertel & Frillendorf. Beide Wahlkreise liegen im Bezirk 1 (Essen Stadtmitte), der bei der vergangenen Europawahl mit knapp 27 % der Stimmen gewonnen hätte.
Große Schwerpunkte für die Psychologin und den Lehramtsstudenten sind neben der Klima- und Umweltpolitik vor allem die Sozial- und Jugendpolitik. „Wir wollen dafür sorgen, dass die Zugangsschwellen zur Beteiligung von Bürger*innen sinken. Alle städtischen Einrichtungen sollten auf die Bedürfnisse unterschiedlichster Bürger*innen eingerichtet und in jeder Hinsicht barrierefrei gestaltet sein“, erklärt Hannah Berg. Ihr Spitzenpartner Silas Haake fügt hinzu: „Wir wollen der vorherrschenden Segregation in unserer Stadt endlich den Kampf ansagen. Ein Leben in vielfältigen Stadtteilen ist für uns der Weg, Vorurteile zwischen den Menschen zu bekämpfen und die soziale Teilhabe aller zu ermöglichen. Sozialer Aufstieg ist nur möglich, wenn wir die sozialen Milieus aufbrechen.“

Zukunftsgewandt durch und durch.

Zukunftsgewandtheit und Nachhaltigkeit sollen die Kernmerkmale ihrer Arbeit sein.Mit einer guten Verkehrs- und Umweltpolitik wollen Berg und Haake für den Schutz des Klimas auch in Essen kämpfen. „Ein funktionierender und priorisierter ÖPNV, mit dem die Verkehrswende nicht nur möglich wird, sondern auch Spaß macht und zum Klimaschutz beiträgt“, erklärt Hannah Berg ihr Herzensthema.
Für Silas Haake ist das Herzensthema der Schutz und Ausbau der Grünflächen in Essen:  „Grün in unserer Stadt können wir nur schützen, wenn wir lernen, mit unseren Flächen besser zu haushalten. Es kann nicht sein, dass Wohnblocks und Immobilien verkommen und die Stadt Essen nur an die Bebauung der Grünflächen denkt, um Wohnraum zu schaffen. Wir Jungen Grünen fordern deshalb ein klares Ende für die Versiegelung von Grünflächen in unserer Stadt.“

 

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