Wir diskutieren mit der Essener Seebrücke

Am Mittwoch, dem 12.05., treffen sich die Essener Jungen Grünen mit Vertreterinnen und Vertretern der Initiative Seebrücke, um über die aktuelle Situation geflüchteter Menschen und die Seenotrettung im Mittelmeer zu diskutieren.

Franzi Eckl, Sprecherin der Jungen Grünen

Dazu erklärt Franzi Eckl, die Sprecherin der Jungen Grünen: „Auch wenn das Mittelmeer weit weg erscheint, tragen wir in Essen ebenso die Verantwortung, dass die Menschenrechte auf Leben, Freiheit und Sicherheit, sowie das Grundrecht auf Asyl gewährt und nicht mit Füßen getreten werden. Unser Hauptbahnhof trägt nicht umsonst den Schriftzug „Mitten in Europa“. Dass die Idee von Europa, Frieden und Sicherheit zu schaffen, in der aktuellen Politik nicht für alle Menschen gilt, ist beschämend.“

Silas Haake, Sprecher der Jungen Grünen

Silas Haake, Sprecher der Jungen Grünen, ergänzt: „Gerade in der Corona-Krise spielt die Hygiene eine wichtige Rolle zur Eindämmung der Infektionen. Die Bilder aus Lesbos und Moria zeigen, dass dort von menschenwürdigen Lebensumständen kaum die Rede sein kann. Darum wollen wir mit der Seebrücke Essen diskutieren und mehr darüber erfahren, wie die Stadt und wir, die hier leben, einen wichtigen Beitrag für Menschen auf der Flucht leisten können.“

Der virtuelle Austausch startet um 19 Uhr. Alle, die mitdiskutieren oder einfach nur zuhören möchten, können sich per Mail an jugend@gruene-essen.de anmelden.

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