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Zukunft beginnt hier

Wahlergebnisse

Am 13. September 2020 standen die Kommunalwahlen in NRW an. Auch in Essen wurde ein neuer Stadtrat, ein*e neue*r Oberbürgermeister*in, die Vertretungen in den Stadtbezirken, der Integrationsrat und erstmals auch das Ruhrparlament gewählt.

Wahl des Stadtrats:

Mit 18,62% konnten die GRÜNEN ihr Wahlergebnis von 2014 mit 7,45% übertrumphen.

Mit einem starken Ergebnis von 18,6% haben die GRÜNEN einen Stimmenzuwachs von ca. 7,5% im Vergleich zur Stadtratswahl 2014. Erstmals hatten die GRÜNEN in 4/41 Wahlkreisen die meisten aller Stimmen.

Hannah Berg ist die erste grüne Frau in Essen, die ein Direktmandat gewonnen hat.

 

 

 

 

Hannah Berg, junggrüne Spitzenkandidatin und Direktkandidatin im Südviertel zur Wahl, ist die erste grüne Frau, die ein Direktmandat gewonnen hat. Außerdem haben Elke Zeeb in RÜ-Nord, Rolf Fliß in RÜ-Süd und Stephan Neumann in Holsterhausen-Nord gewonnen.

Insgesamt liegt die Wahlbeteiligung in der Stadt Essen bei 48,13%. Das Ostviertel liegt mit einer Beteiligung von 27,88 % ganz hinten. Vorne liegt Haarzopf, wo 68,75 % der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben haben.

Die geringe Wahlbeteiligung, gerade in den Stadtteilen nördlich der A40 sehen wir als große und wichtige Herausforderung, die wir angehen möchten.

Wahl der Bezirksvertretungen

In der Wahl der Bezirksvertretungen schnitten die GRÜNEN noch besser ab. Im Durchschnitt haben die GRÜNEN stadtweit 20,1% der Stimmen bekommen. Weit vorne sind die GRÜNEN In der Bezirksvertretung II (Rüttenscheid, Bergerhausen, Rellinghausen, Stadtwald) mit 30,32% und in der Bezirksvertretung I (Stadtmitte, Huttrop & Frillendorf) mit 25,43%. Das Schlusslicht bilden der Bezirk V (Altenessen/Karnap) mit 9,81% und der Bezirk VI (Zollverein) mit 12,38%.

 

Wahl des Integrationsrats

Bei der Wahl des Integrationsrats der Stadt Essen wurden die GRÜNEN zweitstärkste Kraft. 15,71% der Stimmen entfielen auf die GRÜNEN.
Die Wahlbeteiligung liegt bei nur 12,22% der Stimmen.

 

Die Sitzverteilung im künftigen Ruhrparlament. Ein progressives Bündnis links der Mitte (SPD-GRÜNE-LINKE) hätte eine Mehrheit.

Wahl des Ruhrparlaments

Ins erstmals direkt gewählte Ruhrparlament ziehen in diesem Jahr 20 Abgeordnete der GRÜNEN ein.
Insgesamt haben die GRÜNEN im Ruhrgebiet 20,32% der Stimmen bekommen. Die Ergebnisse für die GRÜNEN zur Ruhrparlamentswahl in der Stadt Essen liegen über dem Durchschnitt: 21,74% der Stimmen wurden hier für die GRÜNEN abgegeben.
Leider haben weniger als die Hälfte der wahlberechtigten Menschen im Ruhrgebiet zu dieser Wahl ihre Stimme abgegeben: Das Wahlergebnis wurde von nur 47,11% der Wahlberechtigten entschieden.

Kandidat*innen

Hannah Berg

Kandidatin für den Stadtrat

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Silas Haake

Kandidat für den Stadtrat

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Wir freuen uns, dass beide Kandidat*innen der JUNGEN GRÜNEN in den Rat der Stadt Essen einziehen. Mit Hannah Berg zieht die erste grüne Direktkandidatin in den Stadtrat – Mit Silas Haake zieht das jüngste Ratsmitglied in den Stadtrat.

Forderungen

Unsere Antworten auf die zehn drängendsten Fragen in unserer Stadt.

 

Gerechtigkeit. Wir fordern mehr Investitionen und mutige Ideen für unseren Norden, damit die Chancen der Kinder nicht länger davon abhängen, ob sie nördlich oder südlich der A40 aufwachsen. Bei allen Investitionen muss Klimaneutralität wesentliches Entscheidungskriterium sein.

 

Wohnen. Wir fordern Barrierefreiheit als Standard für die ganze Stadt. Bestehenden Wohnraum möchten wir erhalten und attraktiv sowie inklusiv umgestalten.

 

Unterstützung. Wir fordern mehr finanzielle Mittel als bisher für die wertvolle und wichtige Arbeit von Unterstützungs- und Beratungseinrichtungen für Suchtbetroffene und für queere Menschen sowie für Jugendzentren.

 

Inklusion. Wir fordern, dass Essen zum sicheren Hafen wird, den Ausbau von Integrationshilfe, das Schaffen von Begegnungsmöglichkeiten, ausreichend Sprach- und Weiterbildungs-möglichkeiten und das Abbauen von Hürden für das Ankommen für Migrant*innen.

 

Schule. Wir fordern eine sofortige Verbesserung des Zustands der Essener Schulen. Im Fokus stehen dabei Sanitäranlagen sowie bauliche Veränderungen, um die Schulen im Sinne des inklusiven Lernens barrierefrei zu gestalten.

 

Digitalisierung. Wir fordern die Bereitstellung von kostenlosem WLAN in der Stadtmitte und in Jugendzentren sowie schnelles Internet in öffentlichen Einrichtungen und Schulen, um eine optimale und zukunftsorientierte Bildung zu ermöglichen.

 

Teilhabe. Wir fordern innovative Konzepte für eine Digitalisierung der Behörden, damit in großem Umfang Informationen zur Verfügung gestellt und bestehende Hürden abgebaut werden. Damit erreichen wir mehr Transparenz und Bürger*innenbeteiligung.

 

ÖPNV. Wir fordern beherzte Investitionen in den ÖPNV für mehr Barrierefreiheit, flächendeckende Verbindungen, die auch über die Stadtgrenzen hinaus fahren, und eine faire Preisgestaltung, die Teilhabe für alle Bürger*innen ermöglicht, inklusive kostenloser Praktikant*innen und Schüler*innen-Tickets.

 

Fahrrad. Wir fordern den Ausbau von sicheren Radwegen, die nicht plötzlich enden, sondern das gesamte Stadtgebiet abdecken, beliebte Punkte in der Stadt durch Schnellwege verbinden und ausreichend geschützte und sichere Abstellmöglichkeiten ebenso wie moderne Radsharing-Stationen.

 

Grün. Wir fordern den Schutz und den Ausbau von Grünflächen mit heimischen und klimaresistenten Pflanzen sowie die konsequente Förderung kreativer Ideen zur Begrünung unserer Stadt in Form von Dach- und Fassadengrün zur Verbesserung der Luft- und Lebensqualität.

 

Zukunft beginnt hier

 

 

MOBILITÄT & STADTENTWICKLUNG
Nach der Party fährt kein Bus mehr nach Hause und ins Nachbardorf schon gar nicht. Sichere Radwege enden an der nächsten roten Ampel. In den Städten ist die Luft dreckig von den Abgasen und Autos nehmen den öffentlichen Raum ein.

Wir befreien unsere Städte von der automobilen Belagerung und beenden die Abhängigkeit vom Auto auf dem Land. Wir organisieren eine Verkehrswende, die Verkehr und Klimaschutz zusammenbringt und Mobilitätsgerechtigkeit schafft. Wir sagen Grün ist Vorfahrt für neue Ideen!

ANTIFASCHISMUS
Schon wieder meldet eine rechte Partei eine Demonstration „für deutsche Werte“ an. Auf Plakaten wird gegen Geflüchtete gehetzt. Über 200 Menschen kommen vorbei und hören dem Redner zu. Einige heben ihren rechten Arm. Niemand greift ein.

Wir lassen das nicht zu und Nazis entgegen, wo immer sie auftauchen. Wir kämpfen für eine offene Gesellschaft, in der kein Platz für Hass und Hetze ist. Wir bleiben nicht still, wenn sich rechte Ideologien in unserer Stadt breit machen wollen. Wir bleiben dabei: Grün ist Antifaschismus

BILDUNG & SCHULE
Der Schulranzen ist schwer von den vielen Büchern. Im Bio-Unterricht schaut ihr euch schon wieder eine Dokumentation über Photosynthese aus den 1990ern auf dem OHP an. Das laute Brummen des Videorekorders übertönt fast die Stimme deiner Lehrerin.


Wir machen Schluss mit veralteten Lehrmethoden und gehen den lang ersehnten Schritt in die Digitalisierung. Wir wollen eine Schule, die im 21. Jahrhundert angekommen ist und wo Tablets nicht nur in der Mittagspause benutzt werden. Wir sagen Grün ist das Update für die Schule!

FEMINISMUS
Die Ratssitzung beginnt bereits um 15 Uhr, wegen dem Bundesligaspiel um 18:30 Uhr. Machbar für viele alte Männer, aber nicht für die erwerbstätige Mutter. In dieser Sitzung wird die finanzielle Unterstützung des Frauenhauses abgelehnt.


Wir kämpfen für die Hälfte der Macht der Frauen, auch in der Kommune – ob Dezernat oder Rat. Wir kämpfen für eine gleichberechtigte Stadt ohne Sexismus und Diskriminierung. Wir sprechen die Dinge an und lassen uns nicht den Mund verbieten. Denn Grün ist ein Platz für dich & dich!