Flüchtlingsunterbringung im Essener Norden Wandtke: Totalverweigerung der Altenessener SPD gegen Flüchtlingsunterkünfte unverantwortlich

Auf entschiedenen Widerspruch der Grünen im Bezirk 5 ist eine öffentliche Erklärung der neuen, SPD-nahen Bürgerinitiative „Für die Zukunft des Essener Nordens“ gestoßen. Der Sprecher der SPD-Fraktion in der BV 5, Theodor Jansen, der auch Sprecher der Bürgerinitiative ist, hatte die Errichtung weiterer Flüchtlings-unterkünfte im Norden als Versuch bewertet, den Essener Norden als „Deponie für alle sozialpolitischen Probleme der Gesamtstadt“ zu bestimmen. Dazu erklärt Christiane Wandtke, Bezirksvertreterin der Grünen im Bezirk 5: „Die Zukunft des Essener Nordens wird nicht durch Flüchtlingsunterkünfte gefährdet.

Christiane Wandtke, Bezirksvertreterin der Grünen im Bezirk V

Christiane Wandtke, Bezirksvertreterin der Grünen im Bezirk V

Dass in Altenessen und dem gesamten Norden zu wenig nachhaltige Investitionen in Schulen, moderne Mietwohnungen, den ÖPNV oder attraktive Gewerbegebiete geleistet werden, hat nichts mit den Flüchtlingszeltlagern und Übergangsheimen zu tun. Auch Grüne lehnen Unterbringungsstandorte für 800 Menschen, wie in Altenessen und Katernberg von der Verwaltung geplant, ab. Aber wer mit dieser Ablehnung nicht rechten Gruppierungen in die Hände spielen will, muss andere, kleinere Standortalternativen aufzeigen. Daran will sich aber im Gegensatz zu den Grünen oder vielen Umweltverbänden die SPD in Altenessen oder Katernberg offensichtlich nicht mehr beteiligen. Die polemischen Parolen von sozialen Mülldeponien sind ein Armutszeugnis für die Bürgerinitiative und eindeutig blöd – und nicht bunt!Auch Grüne wollen die möglichen Chancen eines Marinabauprojekts erhalten. Eine gute Alternativfläche stellt das nahe gelegene Gewerbegebiet Fritz an der Nordsternstrasse dar, das seit langem leer steht. Da diese Fläche der landeseigenen Entwicklungsgesellschaft NRW Urban gehört, erwarten wir eine Bereitstellung der Flächen durch das Land.
Wir sind außerdem davon überzeugt, dass es im Essener Norden noch genug Flächen für kleinere Flüchtlingsunterkünfte gibt, die den sozialen Frieden nicht bedrohen.“

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