GRÜNE fordern Klimanotstand für Essen

 

Bündnis 90/Die Grünen in Essen setzen sich dafür ein, dass Essen den Klimanotstand ausruft und Klimaschutz endlich zur Querschnittsaufgabe wird. Dazu erklärt Kai Gehring MdB, Vorsitzender der GRÜNEN in Essen:

 

„Die Essener Ratsmehrheit und Stadtspitze sind zu langsam, was wirksame Klimaschutzmaßnahmen für unsere Stadt angeht. Daher wäre es ein wichtiger Schritt, jetzt den Klimanotstand in Essen auszurufen. Im Kampf gegen die Klimakrise darf keine weitere Zeit verloren gehen. Es braucht mehr Dynamik und beherzte Antworten auf diese Menschheitsfrage, die immer mehr Essenerinnen und Essener umtreibt.

Klimaschutz ist keine Modewelle, sondern überfällige Gestaltungsaufgabe, die Essen konkret vorantreiben muss. Darum ist es ein starkes Zeichen, dass sich der Stadtrat auf Initiative von Grünen und Linken mit der Ausrufung des Klimanotstands für Essen auseinandersetzt. In der „Grünen Hauptstadt“ hat man sich in den letzten Jahren zwar um eine bessere Klimapolitik bemüht, viele Anstrengungen blieben jedoch halbherzig, weil die GroKo im Rat – genauso wie die im Bund – mutlos auf der Bremse stehen.

Wir GRÜNE wollen, dass bei allen Vorhaben und Entscheidungen des Rates und der Verwaltung die Auswirkungen auf das Klima untersucht werden und Lösungen Vorrang erhalten, die sich positiv auf Klima-, Umwelt- und Artenschutz auswirken. Kommunen sind zentrale Gestalter beim Klimaschutz: ob in der Verkehrspolitik, beim Wohnungsbau oder der Energieerzeugung. Klimaschutz ist eine kommunale Querschnittsaufgabe, für die alle Ämter und Geschäftsbereiche ernsthafte Beiträge leisten müssen.

Wir sind die erste Generation, welche die Klimafolgen zu spüren wird und die letzte Generation, die etwas gegen den Klimawandel tun kann. Den Schutz der Erde als unsere Lebensgrundlage treibt Jung und Alt an, wie man an den Demonstrationen der Friday-for-Future“ und „Parents-for-Future“ sieht.

Bei Union, SPD und FDP fehlt es an Dynamik und Willen unsere Erde zu schützen und wirksamen Klimaschutz voranzutreiben. Klar ist: Die bisherigen Maßnahmen und Planungen reichen nicht aus, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Darum ist es richtig und wichtig, in Essen, im Ruhrgebiet, in NRW, im Bund und in Europa für das Ruder rumzureißen, so lange es noch geht.“

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