Verkehrsgutachten Rüttenscheid

Krusenbaum: Umweltfreundlicher Verkehr sollte gefördert werden

Anlässlich der Befassung der Bezirksvertretung 2 mit der von der Stadt Essen in Auftrag gegebenen Verkehrsuntersuchung zu geplanten Bauvorhaben in Rüttenscheid am 27. Oktober erklärt Irmgard Irmgard KrusenbaumKrusenbaum, Ratsfrau und Bezirksvertreterin der Grünen aus Rüttenscheid:
„Das Verkehrsgutachten Rüttenscheid weist Lücken und Mängel auf, da insbesondere nicht alle bekannten Neubauprojekte im ohnehin dicht besiedelten Stadtteil vom Gutachter berücksichtigt wurden. Die verkehrliche Belastung droht folglich noch weiter zu steigen als vom Gutachter angenommen.
Umso wichtiger ist es daher, dem Mehrverkehr mit einem dichteren Takt bei Bussen und Bahnen und deutlich mehr und besseren Radwegen zu begegnen. Wir unterstützen auch die im Gutachten gemachten Empfehlungen bezüglich des Ausbaus von Carsharing-Plätzen, Mobilstationen und Fahrradstellplätzen.
Allerdings muss auch die soziale Infrastruktur mit dem Bevölkerungswachstum Schritt halten. Daher muss sich die Stadtentwicklung verstärkt um die Frage ausreichender Kita- und Grundschulplätze kümmern.
Insbesondere das Neubauprojekt auf dem Gelände der alten Pädagogischen Hochschule ist nach Auffassung der Grünen viel zu dicht und komprimiert. Wir fordern daher, die Zahl der geplanten Wohneinheiten in diesem Bereich deutlich zu verringern und mehr Grünflächen für ein besseres Mikroklima zu erhalten.
Ansonsten treten wir Grüne dafür ein, dass die Walpurgisstraße am oberen Ende in beiden Fahrtrichtungen offen bleibt und in der Henri-Dunant-Straße zwei getrennte Abbiegespuren geschaffen werden.“

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