Ergebnisse des Bürgerforums „Wo wollen wir wohnen?“

Grüne: Flächen für Wohnungsbau ungeeignet

Zur heutigen Präsentation der Ergebnisse des Bürgerforums „Wo wollen wir wohnen ?“ in der Bezirksvertretung IV erklärt Dr. Thorsten Drewes, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen in der BV IV:
„Wir Grüne im Bezirk IV begrüßen grundsätzlich den Versuch, die Menschen, die in unserer Stadt leben, stärker in Entscheidungsprozesse zur Stadtentwicklung einzubinden. Die nun vorgelegte Dokumentation des Bürgerforums „Wo wollen wir wohnen?“ zeigt aber leider, dass dort bezüglich der Eignung konkreter Flächen nur subjektive Einzelbewertungen erfolgt sind, die nicht miteinander vergleichbar sind. Damit ist die aus den Einzelbewertungen abgeleitete Priorisierung aus unserer Sicht mehr als fragwürdig.
Keine der sechs mit Priorität 1 oder 2 (`sehr gute´ bzw. `gute´ Eignung für Wohnbebauung) versehenen Flächen im Bezirk IV ist aus unserer Sicht für eine zukünftige Wohnbebauung geeignet. Gemeinsam mit der SPD Fraktion haben wir deshalb für die heutige Sitzung einen Antrag eingebracht, mit dem die Verwaltung aufgefordert wird, die Planungsarbeiten für eine Wohnbebauung auf diesen Flächen einzustellen.“

zum gemeinsamen Antrag von SPD und Grünen

Hintergrundinformationen:

Im Rahmen des Bürgerforums „Wo wollen wir wohnen?“ am 17.11.2018 wurden insgesamt 12 Flächen im Stadtbezirk IV bewertet. Die Flächen Düppenberg, Pollstraße und Schacht-Kronprinz-Str. wurden von den zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern als „sehr gut geeignet für Wohnbebauung“ eingestuft. Die Flächen Aktienstr. 117-119, Frintroper Str. und Oberhauserstr./Frintroperstr. wurden als „gut geeignet für Wohnbebauung“ charakterisiert.

Zitat aus der Dokumentation der Verwaltung zum Bürgerforum (S. 66):

Die Bürgerinnen und Bürger stellten selbst fest, dass für einen Vergleich der Flächen untereinander am Veranstaltungstag teilweise die Zeit zu knapp bemessen war. Die Priorisierung stellt somit die Einschätzung im Wesentlichen einer Kleingruppe dar. Eine kritische Auseinandersetzung sowie politische Entscheidungen sind und bleiben daher unbedingt erforderlich.“

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