Schreiben des Alfried Krupp Krankenhauses zum Wohnbau-Bürgerforum

Krusenbaum: Abfuhr des Krankenhauses zeigt schlampiges Vorgehen der Planungsverwaltung

Die Geschäftsführung des Alfried Krupp Krankenhauses kritisiert in einem Schreiben an die Bezirksvertretung II den mit dem Krankenhaus als Eigentümerin nicht abgestimmten Vorschlag der Essener Planungsverwaltung, Flächen direkt neben dem Alfried Krupp Krankenhaus für eine Wohnbebauung vorzusehen. Aus Sicht der nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Bürgerinnen und Bürger des Bürgerforums „Wo wollen wir wohnen?“ sind diese Flächen zwar „sehr gut für Wohnbebauung geeignet“. Das Krankenhaus verweist jedoch auf den eigenen Bedarf nach medizinischen Erweiterungsbauten und auf naturschutzrechtliche Restriktionen auf Teilen der Fläche. Dazu erklärt Irmgard Krusenbaum, Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bezirksvertretung II:
„Das Schreiben des Alfried Krupp Krankenhauses bestätigt uns in unserer Haltung, Flächen neben dem Krankenhaus für soziale Zwecke statt für Wohnbebauung vorzuhalten und sensible Waldflächen von Bebauung freizuhalten. Allerdings offenbart die Abfuhr durch das Krankenhaus auch eine Missachtung der Besitzverhältnisse durch die Planungsverwaltung bei der Flächenauswahl für das aufwändige Bürgerbeteiligungsverfahren `Wo wollen wir wohnen´.
Wenn man solche Flächen vorschlägt, die den Hubschrauberlandeplatz sowie zahlreiche Parkplätze des Krankenhauses überplanen, darf man erwarten, dass zuvor wenigstens ansatzweise die Bereitschaft des Klinikums als Grundstückseigentümer abgefragt worden ist. So aber wird unnötig viel Geld und Zeitaufwand in ein Beteiligungsverfahren gesteckt.“

zum Antrag der Grünen in der BV II

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