Erbslöhstrasse: Hoffentlich bald Standort einer neuen für Altenessen.

Erbslöhstraße als Standort für neue Gesamtschule

Grüne: Große Koalition gefährdet dringend benötigte Schaffung weiterer Gesamtschulplätze

Fraktionssprecherin Hiltrud Schmutzler-JägerAngesichts der Debatte um die Erbslöhstraße als möglichen Standort für eine neue Gesamtschule erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:
„Die große Koalition gefährdet die dringend benötigte und möglichst zügig zu realisierende Schaffung weiterer Gesamtschulplätze in Essen. CDU und SPD betreiben ein gefährliches Spiel, wenn sie den für eine Gesamtschule geeigneten Standort Erbslöhstraße schlecht reden, ohne eine geeignete Alternative zu benennen. Damit düpieren sie auch CDU-Oberbürgermeister Thomas Kufen und den neuen SPD-Schuldezernenten Muchtar Al Ghusain, die sich für den Standort an der Erbslöhstraße klar ausgesprochen haben.
Wir Grüne unterstützen den Verwaltungsvorschlag eines zeitweiligen Umzuges der Gesamtschule Bockmühle. Ein sukzessiver Neubau der Gesamtschule Bockmühle im laufenden Betrieb ist dagegen langwieriger und teurer als der Neubau einer Schule aus einem Guss.“
Walter WandtkeWalter Wandtke, schulpolitischer Sprecher der Ratsfraktion, ergänzt: „Es ist unstrittig, dass im Essener Norden Bedarf für mindestens eine weitere neue Gesamtschule besteht. Der Standort Erbslöhstraße in Altenessen bietet wegen seiner Großräumigkeit, guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und einer wohnortnahen Beschulung gute Voraussetzungen. Das erheblich kleinere Grundstück am Thurmfeld halten wir dagegen für nicht geeignet. Eine langwierige Altlastensanierung würde den Bau um Jahre verzögern. Außerdem sollte die Thurmfeld-Fläche lieber für eine Erweiterung der Universität reserviert werden.“

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