Zuverlässige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung im Essener Norden zukunftssicher machen

Aus Sicht der Fraktionen von CDU und Grünen muss auch in Zukunft eine zuverlässige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung im Essener Norden gewährleistet sein. Die Kritik der SPD-Fraktion, eine Beratung der Beschlussvorlage zur Gesundheitsversorgung im Essener Norden in der Ratssitzung blockiert zu haben, weisen wir entschieden zurück.

Sandra Schumacher

Dazu Sandra Schumacher, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der Ratsfraktion der Grünen:
„Wir begrüßen die Vorlage der Verwaltung, die den Weg für eine nachhaltige und ganzheitliche Betrachtung von Gesundheit der Menschen im Essener Norden ebnet. Wer hier nur auf schnelle Lösungen aus ist, verkennt die Situation. Es sind Konzepte gefragt, die den Menschen eine zukunftsfähige, ganzheitliche und moderne Gesundheitsversorgung bieten.
Unser Ziel muss es sein, den Versorgungsstandard in allen Essener Stadtteilen gleich zu halten. Und wir müssen den allgemeinen Gesundheitszustand der Menschen im Essener Norden verbessern. Denn viele Daten weisen seit Jahren darauf hin: Die gesundheitliche Situation im Essener Norden ist erkennbar schlechter als in anderen Stadtteilen. Dafür brauchen wir nachhaltige Lösungen, bei der gerade Prävention und die Verbesserung der Lebensumstände eine große Rolle spielen.
Verantwortungslos ist der Versuch, die Notfallversorgung der Menschen im Essener Norden infrage zu stellen und hierzu sogar tragische Einzelschicksale politisch zu instrumentalisieren. Fakt ist: Die Notfallversorgung der Menschen im Essener Norden ist und war zu keiner Zeit in irgendeiner Form gefährdet. Wer ohne Beleg mit einer Unterversorgung droht, schürt Ängste, anstatt Lösungen für die eigentlichen Probleme der Menschen zu präsentieren.“

Dirk Kalweit, stellvertretender Vorsitzender und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, ergänzt: „Die Beschlussvorlage zur Gesundheitsversorgung im Essener Norden wurde von der Verwaltung erst unmittelbar vor der Sitzung des Rates der Stadt Essen vorgelegt. Eine umfassende Beratung war im Vorfeld für uns damit nicht mehr möglich. Wir werden die jetzt vorliegende Beschlussvorlage intensiv beraten, um in der kommenden Ratssitzung im März eine Entscheidung zu treffen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, in den Bezirksvertretungen sowie im zuständigen Ausschuss für Gesundheit. Ziel muss es sein, eine umfassende Gesundheitsversorgung an den Standorten St. Vincenz und Marienhospital zu entwickeln. Wir unterstützen ausdrücklich die Bemühungen der Stadt Essen, den Standort St. Vincenz von der Contilia GmbH käuflich zu erwerben und als Gesundheitsstandort zu entwickeln. Daher sind die Behauptungen der SPD-Fraktion unzutreffend, die Fraktionen von CDU und Grünen hätten eine Beratung der Beschlussvorlage verhindert.“

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