Sucht- und Drogenhilfe

Konzept der aufsuchenden Sozialarbeit bei Drogenabhängigen und Substituierten optimieren

Zu ihrem Antrag zum Konzept zur Optimierung der aufsuchenden Sozialarbeit in Essen unter Berücksichtigung der Betreuung, Begleitung von Drogenabhängigen und Substituierten äußern sich die Fraktionen von CDU und Grünen wie folgt:

Sandra Schumacher

Sandra Schumacher, sozialpolitische Sprecherin der Ratsfraktion der Grünen:
„Wir beobachten, dass sich Drogenabhängige und Substituierte in Essen vermehrt an unterschiedlichen Treffpunkten in den Stadtteilen aufhalten. Es ist wichtig, hier auch auf aktuelle Entwicklungen in den unterschiedlichen Quartieren flexibel reagieren zu können. Dafür braucht es einen verstärkten Einsatz der aufsuchenden Sozialarbeit. Wir gewährleisten damit, dass wir die Situation vor Ort im Blick haben und Klientinnen und Klienten bedarfsgerecht beraten und betreut werden. Klar muss dabei sein: alle Menschen haben das Recht sich im öffentlichen Raum aufzuhalten und am öffentlichen Leben teilzunehmen, solange sie sich sozial verträglich verhalten.“

Dirk Kalweit, stellvertretender Vorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:
„Alle Akteure im Bereich der Sucht- und Drogenhilfe, wie zum Beispiel die Suchthilfe Essen gGmbH, das LVR-Klinikum Essen oder das Referat Drogenhilfe der Stadt Essen, leisten seit vielen Jahren eine hervorragende Arbeit bei der Betreuung, Beratung und Begleitung von Drogenabhängigen und Substituierten. Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass aufgrund erhöhter ordnungspolitischer Maßnahmen in der Innenstadt, wie der personellen Aufstockung der Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD), ein Teil der Szene in andere Quartiere und Stadtteile ausweicht. Daher muss aus unserer Sicht die Betreuung, die Beratung sowie die Begleitung dieses Personenkreises in den Stadtteilen aufgrund der sich veränderten Situation vor Ort entsprechend optimiert und angepasst werden.“

zum Antrag

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