Scheitern des EUREF-Campus auf dem Zollverein-Gelände

Schmutzler-Jäger: Neuen Anlauf zur Ansiedlung innovativer Unternehmen starten

Angesichts des Scheiterns des EUREF-Campus auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:

„Das Scheitern des EUREF-Campus auf Zollverein ist sehr bedauerlich, zumal die geplante Ausrichtung des immerhin 50 Millionen-Euro-Investitionsprojektes mit rund 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit verschiedenen Firmen aus den Bereichen Energiewende und nachhaltige Mobilität hervorragend zur ehemaligen Zeche bzw. zum Weltkulturerbe Zollverein gepasst hätte.

Nun sollte ein neuer Anlauf für eine mit dem Denkmalschutz verträgliche Nutzung des Weltkulturerbe-Geländes für Firmen aus den Bereichen Energie, Verkehr und Digitales genommen werden. Minister Stephan Holthoff-Pförtner und Oberbürgermeister Thomas Kufen sollten das Thema der Ansiedlung innovativer Unternehmen auf Zollverein – unter Einbindung der lokalen Politik, der Denkmalbehörden und der Essener Wirtschaftsförderung – auch zu einem zentralen Thema der Ruhrkonferenz machen.

Gleichzeitig sollte zügig der Versuch unternommen werden, eine Alternativfläche in Essen für den EUREF-Campus zu finden. Aus Sicht der Ratsfraktion der Grünen kommen hier insbesondere das Gelände des Flughafens Essen/Mülheim sowie der Freiheit Emscher in Frage. “

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