Eingangs- und Sicherheitsschleuse des städtischen Ausländeramts im Gewerbegebiet Schederhofstrasse

Probleme bei der Ausländerbehörde

Omeirat: Neuorganisation von Ausländeramt und Welcome-Center erforderlich

Angesichts der Berichterstattung von NRZ/WAZ über Probleme bei der Erreichbarkeit der Essener Ausländerbehörde und die eingeschränkte Zuständigkeit des Welcome- und Service-Centers (WSC) für qualifizierte Zuwanderinnen und Zuwanderer erklärt Ahmad Omeirat, integrationspolitischer Sprecher der Ratsfraktion der Grünen:

„Das Essener Ausländeramt und Welcome-Center benötigen dringend eine Neuorganisation, um die unzumutbaren Wartezeiten für die Betroffenen zu verkürzen. Das Ausländeramt ist definitiv die am schwierigsten zu erreichende Behörde in der Stadtverwaltung. Einen solchen abschreckenden Umgang mit Migrantinnen und Migranten kann sich die Stadt Essen aber schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht leisten. Durch eine Reorganisation der Abläufe muss es gelingen, Terminzusagen innerhalb von maximal einem Monat zu verwirklichen.

Das Welcome-Center muss sich auch um Fachkräfte und Hochqualifizierte kümmern können, die nur teilzeitbeschäftigt sind. Die Begründung des Welcome-Centers, dass die vietnamesische Wissenschaftlerin nicht genügend verdiene, ist jedenfalls ein Armutszeugnis.

Darüber hinaus sollte zur Entlastung der Ausländerbehörde die Zielgruppe für das Welcome-Center erweitertet werden. So sollte sich das WSC künftig auch um aufenthaltsrechtliche Angelegenheiten für ausländische Personen in Studium, Au-Pair, Bundesfreiwilligendienst sowie studienvorbereitenden Praktikas kümmern.“

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