Gemeinsam streiken für eine lebenswerte Zukunft

 

Anlässlich des weltweiten Klimastreiks am 20. September 2019 erklärt GRÜNEN-Vorsitzender Kai Gehring MdB:

„Jahrelang hat die Bundesregierung beim Klimaschutz nicht geliefert. Es ist ein starkes Signal, wenn am 20. September in ganz Deutschland – und auch in hier bei uns in Essen – Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit einem breiten gesamtgesellschaftlichen Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien, Kirchen, Unternehmen für das Klima auf die Straße gehen.

Je lauter und je vielfältiger der Klima-Apell wird, desto schwerer werden sich die Bundes- und Landesregierung aus ihrer Verantwortung stehlen können. Denn klar ist: Die Bundesregierung muss im „Klimakabinett“ ein umfassendes Maßnahmenpaket vorlegen, das wirksam, schnell und verbindlich ist, und mit dem Deutschland die Ziele des Pariser Klimaabkommens einhält. Auf die große Menschheitsfrage unserer natürlichen Lebensgrundlagen darf auf keiner politischen Ebene mit Luftnummern reagiert werden.

Das Bewusstsein und der Wille den Klimaschutz endlich ernst zu nehmen, sind groß wie noch nie. Diese Chance muss jetzt genutzt werden. Mit mehr Klimaschutz erhalten wir nicht nur die Lebensgrundlagen für ein gutes Leben, sondern machen auch unsere Wirtschaft zukunftsfest, unsere Stadt und unser Land gerechter.

Klar ist auch: Für den sozial-ökologischen Wandel braucht es einen engen Schulterschluss mit allen gesellschaftlichen Kräften, die gemeinsam Seite an Seite gegen die Klimakrise und für eine lebenswerte Zukunft kämpfen. Deshalb begrüßen wir insbesondere die Aufforderungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes, von ver.di, IG Metall und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, die zur Teilnahme an den Demonstrationen aufrufen.

Gemeinsam müssen  wir den sozial-ökologische Wandel so voranbringen, dass sie für die Beschäftigten mit Chancen und neuen Perspektiven für gute Arbeit verbunden wird. Deshalb ist es jetzt an der Zeit umzusteuern – für die Menschen und für das Klima, in Essen und weltweit.

Als GRÜNE Essen begrüßen wir, dass mit Fridays for Future längst eine neue globale Klimaschutzbewegung entstanden ist, die aus allen Altersgruppen, gesellschaftlichen Schichten und zahlreichen Organisationen Unterstützung erfahrt.“

 

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