Plakatserie für Essen als grüne Hauptstadt Europas - die IGA 2027 im Ruhrgebiet könnte hier bestens anknüpfen.

Drohendes Scheitern der Bewerbung für die Internationale Gartenausstellung 2027

Schmutzler-Jäger: Fehlende Unterstützung durch Landesregierung wäre außerordentlich bitter für Essen

Mit Blick auf die Aussagen von Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) in der gestrigen Sondersitzung des Kommunalausschusses des Landtages zum Thema Internationale Gartenbauausstellung (IGA 2027) lässt sich resümieren, dass die Landesregierung nicht bereit ist, zusätzliche Landesmittel für die IGA-Bewerbung der Metropole Ruhr zur Verfügung zu stellen und das Konzept des Regionalverbandes Ruhr umzusetzen. Hierzu erklärt Hiltrud Schmutzler-Jäger, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion der Grünen:

„Eine fehlende Unterstützung der IGA-Bewerbung des Regionalverbandes Ruhr durch die schwarz-gelbe Landesregierung wäre außerordentlich bitter für Essen. Mit ihrer Haltung, Finanzierungsmittel lediglich aus vorhandenen Förderprogrammen zur Verfügung zu stellen, riskiert die Landesregierung das Scheitern der Bewerbung. Damit würde insbesondere im Essener Norden die Chance vergeben, durch Gestaltung von Grünflächen die Wohn- und Lebensqualität zu verbessern und zahlreiche neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Am 13. Juni hat der Rat der Stadt Essen noch einstimmig in einer Resolution an die Landesregierung appelliert, sich an der Finanzierung der IGA-Projekte zu beteiligen. Es wäre eine riesige Enttäuschung, wenn die Landesregierung nun das Ruhrgebiet bei diesem wichtigen Projekt im Stich lassen würde.“

Ratsresolution zur Internationalen Gartenausstellung 2027

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